Westerwald-Steig – viel Natur und sehenswerte Zwischenstationen auf 235km Länge

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Der Westerwald gehört zu den schönsten Mittelgebirge in Deutschland und wird von dunklen Wäldern und grünen Wiesen geprägt. Die Oase befindet sich zwischen Köln und Frankfurt und bietet einmalige Gelegenheiten, hier die Natur zu genießen. Der Westerwald-Steig ist ein Wanderweg mit höchster Qualität und ist rund 235 Kilometer lang. Dieser prägt seit dem Jahr 2008 die Wanderregion im Westerwald.

Etappen
Insgesamt gibt es 16 unterschiedliche Etappen. Die erste Etappe zwischen Herborn und Breitscheid ist rund 15 Kilometer lang. Hierfür muss der Wanderer etwa fünf bis sechs Stunden einplanen. In Breitscheid gibt es auch einen Karstlehrpfad. Von hier aus geht es weiter zur Fuchskaute. Diese Strecke ist knapp zwölf Kilometer lang. Die Wanderung führt an den hohen Bartenstein, am Heisterberger Weiher und zum höchsten Berg der Region, zur Fuchskaute. Von diesem Punkt aus geht die Wanderung weiter bis Rennerod. Für die Route muss drei bis vier Stunden eingeplant werden. Die Anstrengungen werden mit dem Naturschutzgebiet Krombachtalsperre belohnt. Von Rennerod geht es 17 Kilometer nach Westerburg. Das Naturschutzgebiet gehört zu den ältesten der Region. Die Strecke zwischen Westerburg und Freilingen ist rund 20 Kilometer lang. Der Wanderweg führt an einer Hügellandschaft vorbei bis zum Dreifelder Weiher. Weiter geht es dann nach Nistertal. Hier gibt es eine Kirche die aus Steinen gebaut wurde. Wer nach Bad Marienberg weiter wandert, kann hier ein Wandererlebnis der besonderen Art erleben. Ein Barfußpfad, ein Apothekergarten und ein Wildpark bieten auf der Wanderung viel Abwechslung. Von Bad Marienberg geht es weiter nach Hachenburg und Limburg. Von dort auf führt die Route weiter nach Marienthal. Auf dem Marienwanderweg kommt der Wanderer zum “Deutschen Eck der Kroppacher Schweiz. Horhausen und Strauscheid sind Routen mit 15 beziehungsweise 18 Kilometer Länge und gehen weiter nach Waldbreitbach und nach Bad Hönningen. Hier lohnt sich ein Aufstieg zum Basaltsteinbruch Malberg, in 373 Meter Höhe. Die Waldwege hier sind sehr breit und führen nach Bad Hönningen.

Sehenswürdigkeiten
Der Westerwald-Steig hat unzählige Sehenswürdigkeiten, die während des Wanderns bestaunt werden können. In Erdbach befindet sich das Herbstlabyrinth, welches in Hessen das größte Höhlensystem ist. Die Gesamtlänge beträgt fast sechs Kilometer und liegt in 82 Meter Tiefe. Besonders sehenswert sind die Westerwälder Seen. Die Seenplatte liegt zwischen dem Hachenburger Wald und dem Tal des Saynbaches. Wer bei seiner Wanderungen einen Aufstieg des Gebirges unternimmt, wird mit einem traumhaften Blick über die vielen Seen und Weiher belohnt. In Rheinbrohl kommen die Naturfreunde in den Genuss, das Limes-Erlebnis-Zentrum zu besuchen. Es wird auch die “Römer-Welt” genannt und zeigt viele Ausstellungsstücke. Darüber hinaus kann hier ein Wachturm aus der Römerzeit bestaunt werden. Im Bistum Limburg erwartet den Wanderer die Abtei Marienstatt. Diese wurde im 13. Jahrhundert errichtet und besitzt eine der größten Orgeln im Westerwald, ein Brauhaus und eine Bibliothek. In Bad Marienberg gibt es unzählige Parks und Naturdenkmäler. Der Kurpark besitzt hier eine Kneippanlage und ist ideal dafür gedacht, um hier eine Rast einzulegen. Im Basaltpark führen Wanderwege an Hinweistafeln und einem Museum vorbei. Hier liegt in der Nähe auch der Wildpark Bad Marienberg.

Fazit
Egal ob Wanderer, Jogger, Mountain-Biker oder Nordic-Walker, der Westerwald-Steig bietet für jeden Typ Urlauber die richtige Route. Neben viel Natur bietet der Westerwald-Steig auch viele Sehenswürdigkeiten, so dass ein Aufenthalt hier sehr abwechslungsreich gestaltet werden kann.

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