Harzer Hexenstieg – Den Harz in seiner ganzen Schönheit erfahren

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Auf rund 100 Kilometern abwechslungsreicher Wanderstrecke bietet der Harzer Hexenstieg einen faszinierenden Einblick ins Harzgebiet. In einer Mehrtageswanderung wird der Harz von West nach Ost durchquert. Geologische Besonderheiten, eine reichhaltige Kulturlandschaft und zahlreiche Aktivitäten machen aus der Wanderung ein Erlebnis.

Nicht erst seit der Einstufung zum Wanderweg von überregionaler Bedeutung geniesst der Harzer Hexenstieg grosse Beliebtheit bei Wander- und Naturfreunden. Wer die Wanderung absolviert hat, schwärmt meist von den unzähligen Eindrücken, den sympathischen Einkehrmöglichkeiten und der abwechslungsreichen Landschaft. Von Osterode aus führt der Harzer Hexenstieg nach Thale. Wer die insgesamt 97 Kilometer absolviert hat, kann auf eine abwechslungsreiche Wanderung zurückblicken, die vom Rand des Harz durch den gleichnamigen Nationalpark und über den Brocken führt. Dieser kann auch umgangen werden, doch wer den Brocken erklimmt, wird zum Schluss kommen, dass sich die Mühe mehr als gelohnt hat, vor allem, wenn die Witterung den Blick in die Ferne zulässt. Aber der Weg um den Brocken herum wird von Wanderexperten einstimmig als weit mehr als eine Notlösung bezeichnet, warten doch auch hier unzählige Sinneseindrücke und spannende Zeugen der Kulturgeschichte.

Seinen Namen hat der Hexenstieg nicht von ungefähr: Auf dem Weg passiert man unter anderem mystische Orte wie den Bruchberg oder die Braunlage. Ohnehin bietet der Harzer Hexenstieg Gelegenheit, in verträumter Umgebung Ruhe und Erholung zu finden. Die wilde Gebirgslandschaft und die weitgehend unberührte Natur sind dafür besorgt. Weil der Hexenstieg mehrere Abschnitte verschiedener Wanderwege verbindet und in ganz unterschiedlichen Etappen und Streckenlängen absolviert werden kann, ist er auch für jeden “Wandertyp” geeignet. Der persönliche Ehrgeiz und der Fitnesslevel entscheiden darüber, wie viele Tage man sich Zeit nimmt für den Hexenstieg.

Auch die zahlreichen Herbergen an der Wegstrecke ermöglichen ein flexibles Wandervergnügen, das fast nach Belieben eingeteilt, unterbrochen oder mit einem Ruhetag verbunden werden kann. Gleichzeitig hat sich Wanderung durch den Harz gerade auch bei der Outdoor-Community einen festen Platz erobert, ist es doch auch problemlos möglich, unterwegs das Zelt aufzuschlagen.

Die Strecke – die 2008 von 200 Journalisten zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde – bietet auch für diejenigen Besucher einiges, die das Gegenteil von Entspannung suchen: Das aktive Erlebnis. Allein schon der Nationalpark Harz weist ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen und Aktivitäten an. Dieses reicht von der Luchsfütterung über Führungen mit einem Ranger bis zu einer Wanderung mit Pferden. Auch kulturelle Events bilden einen festen Teil des Nationalparkprogramms. Und Freunde der Flora kommen in Deutschlands ältestem Hochgebirgspflanzengarten auf dem Brocken auf ihre Kostne.

Der Harzer Hexenstieg verbindet eine anspruchsvolle, panoramenreiche Wanderung mit einem echten Naturerlebnis und einem wertvollen Einblick in die Kulturgeschichte. Wie nebenbei trifft man beispielsweise Zeugnisse der tausendjährigen Bergbaugeschichte an, und wenig später gilt es, eine Burgruine zu erkunden. Moorig-sumpfige Landschaften und zerklüftete Gebirgsformationen wechseln sich in rascher Folge ab – und schon wartet eine imposante Schlucht. Ohne störenden Mahnfinger wird dem Wanderer dabei der Wert des Naturschutzes vor Augen geführt, verbunden mit einem nachhaltigen Erlebnis.

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